Das Prinzip: Schichten statt Show
Herbst heißt Layering, nicht Verkleidung. T-Shirt, darüber ein feiner Knit oder Overshirt, oben ein Mantel oder eine strukturierte Jacke. Wichtig: Jede Schicht muss auch allein funktionieren. Wenn eine Lage nur da ist, um „komplett“ zu wirken, fliegt sie raus.
Farben: Erdung statt Effekthascherei
Braun, Oliv, Grau, Navy, Creme. Herbstfarben sind nicht laut, sondern souverän. Wer hier mit Neon oder Trendfarben experimentiert, klingt wie ein Saxofon im Kammerorchester: auffällig, aber falsch.
Materialien: Textur schlägt Trend
Wolle, Tweed, Cord, Flanell, Wildleder. Der Herbst lebt von Oberflächen, nicht von Logos. Wenn man das Outfit fühlen kann, bevor man es sieht, bist du auf dem richtigen Weg.
Schuhe & Details: Funktion vor Instagram
Boots mit Profil, Loafer mit Socken (ja, bewusst), ein Schal mit Substanz. Keine filigranen Sommeraccessoires mehr – der Herbst ist kein Übergang, sondern ein Statement.
Kurz gesagt:
Ein gutes Herbstoutfit schreit nicht nach Aufmerksamkeit. Es sagt ruhig: Ich bin vorbereitet.
Und genau deshalb wirkt es.
